LOST PLACES – Eröffnung im Alten Küsterhaus Meerbusch

Am Samstag 27.05. eröffnete meine Ausstellung LOST PLACES im Alten Küsterhaus in Meerbusch bei strahlendem Sonnenschein. Trotzdem war die Vernissage gut besucht, und bei Keksen, Sekt und viel viel Wasser kam es zu sehr netten Begegnungen und zahlreichen guten Gesprächen – die freundliche Begrüßung durch die Kuratorin Frau Sternemann und die gewohnt anschauliche Einführung durch den Essener Galeristen Uje Fenger gestalteten von Anfang an eine entsprechend offene und kommunikative Atmosphäre. Hier nun ein paar optische Eindrücke:

20170527_153914 KopieFrau Sternemann hat die Ausstellung mit einigen Worten zum Küsterhaus an sich eröffnet. Dann übergibt sie das Wort an Herrn Fenger:

IMG-20170529-WA0022 KopieWie gewohnt lenkt Herr Fenger den Blick nach einigen allgemeineren Worten gern auf eine ausgewählte Arbeit, um seine Erläuterungen zu veranschaulichen.

20170527_154015 KopieDank der anschaulichen Einführung kommt es anschließend zu Gesprächen unter den Gästen – auch, aber nicht nur natürlich…

IMG-20170529-WA0010 Kopie…über das Zeug an den Wänden 🙂

20170525_125443 KopieUnd so sieht es dann ohne die vielen Leute aus 😉 Hier meine Arbeiten gezeitentreibgut und drei Arbeiten aus meiner Serie wicked wonderland.

20170525_125645 KopieDer schlüsselmeister darf natürlich auch nicht fehlen – er hat nur um Haaresbreite durch die Tür gepaßt 😀

20170525_130844 KopieIm Obergeschoss ist der Schrägen wegen der Platz für die kleineren Arbeiten – oder die niedrigeren 😉 grenzland ist mit 260 cm Breite auch nicht eben platzsparend. Dafür passt es optisch aber umso besser zu den kleineren Graphiken, mit denen ich Anfang des Jahres erst begonnen habe – extra für das Alte Küsterhaus!

20170525_131009 KopieEinige kleine Schätzchen kommen auch wieder einmal zur Geltung – hier ein karneval für gespenster in direkter Nachbarschaft mit weiteren Graphiken!

20170525_131123 Kopiespiegelsprung und puppenfriedhof fühlen sich ebenfalls auch in kleineren Räumen wohl – spiegelsprung ist ja auch „nur“ 1.75 breit 🙂

STORYTELLING im Forum Kunst und Architektur, Essen

Am 18.09. hat im Essener Forum für Kunst und Architektur des Kunstvereins Ruhr unsere Ausstellung STORYTELLING eröffnet. Ute Schätzmüller und ich haben uns über eine interessierte Presse, tolle Begrüßungen und zahlreiche Gäste gefreut! Hier nun ein paar optische Eindrücke von der Veranstaltung.20160918_120754-kopieSchon vor der offiziellen Eröffnung gab es reichlich Gelegenheit zu netten Begegnungen 🙂

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Erst ergriff Lore Klar das Wort, die erste Vorsitzende des Kunstvereins Ruhr e.V.

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Dem schloß sich der Galerist Uje Fenger an, der in Essen die Galerie AUF betreibt. Nach einigen einleitenden Worten lud er das Publikum zu einem Rundgang durch die Ausstellung ein…

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Im Forum haben wir mit zwei großen oberirdischen Räumen und dem großzügigen Souterrain wirklich viel Platz!

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Ich habe die linke Hälfte des Raums gestaltet. Ute die rechte…

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(leider sind die Fotos von den schönen Graphiken, die dort in Reihung hängen, unscharf geworden…ich hab nicht gewartet, bis überall das Licht an war 😉 Ich hoffe, dass Ute mir schnell ihre Bilder schickt, damit ich hier ergänzen kann!)

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Vielleicht das Highlight der Ausstellung – unsere Installation storytelling, eine begehbare Bild-Plastik, die einen ganzen Gang einnimmt!

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Die Arbeit kam bei den Eröffnungsgästen wirklich gut an. Wir hatten auch ziemlich lang darauf gewartet, diese Idee endlich einmal umsetzen zu können! Wir freuen uns sehr, daß der Kunstverein Ruhr uns mit seiner Einladung in seine Räumlichkeiten dazu Gelegenheit gibt 🙂

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Herr Fenger ‚entlässt‘ uns mit einigen verabschiedenden Worten dann in die Ausstellung. Sein Beitrag hat sicherlich vielen Zuhörern tolle Ideen und Einblicke eröffnet! Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich bei allen Gästen sowie besonders bei Frau Klar und Uje Fenger für die schöne ‚rednerische‘ Begleitung!

 

Ausstellung und Lesung im Café LIVRES

Der 29.06.16 war zugleich Finissage der Ausstellung meiner Arbeit „Mai 2016 (hexenträume)“ und Lesung aus dem Roman DER ENGELSEHER, aus dem das Bild entstanden ist – im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe das Buchobjekt aus einem alten Exemplar dieses Romans angefertigt! So las ich an diesem Abend natürlich auch die zentrale Passage, die mich bei der Arbeit an „Mai 2016“ begleitet hat.

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Ich wurde sehr nett empfangen und durfte stilecht vor der tollen „Bücherkisten-Wand“ lesen – und auch mein Bild hat sich an seinem Platz dort sehr schön ausgenommen!

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AUFgelesen – Vernissage in Essen

Nach der schönen Eröffnung in Bottrop am Donnerstag den 2. ging es am Freitagabend, den 3., gleich in Essen weiter – in der Galerie AUF eröffnete Ute Schätzmüllers und meine gemeinsame Ausstellung AUFgelesen.

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Diesen Titel hatte Ute gefunden, und wir fanden ihn so passend, daß wir auch gar nicht mehr lange anderweitig überlegten – AUFgelesen spielt natürlich auf die Beziehung zu Geschichten, zu Literatur an, ob geschrieben, gezeichnet oder erzählt, die Utes und meine Bilder teilen. Dies ist sicherlich auch einer der Gründe, warum unsere Arbeiten trotz unserer doch sehr verschiedenen Techniken so gut zusammen passen 🙂

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Zur Eröffnung gab es einleitende Worte von Galerist Uje Fenger und eine kleine Lesung von mir aus NIRGENDLAND. Die Ausstellung ist noch bis zum 21.06.16 zu sehen – wir freuen uns über viele Besucher!

LAURA FLÖTER – Eröffnung im jungen museum in Bottrop

Am 2. Juni um 18 Uhr hat meine Ausstellung LAURA FLÖTER in Bottrop eröffnet. Die Räumlichkeiten sind schon etwas Besonderes, so mitten im Kulturhof von Bottrop!

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Auch von innen macht die Ausstellung einen tollen Eindruck – die Auslage durfte ich mit allem bestücken, was ich so habe…

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„Künstlerisch“ begrüßt wird man gleich von meinen Plastiken „Was aus den toten Träumen wird“ und „Wo die bösen Träume wachsen“:

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Im Folgeraum dann eine ziemlich ungewöhnliche Händung meiner Bilder – ich wäre selbst nie darauf gekommen, aber es ist definitiv einmal etwas ganz Anderes! Hier meine Arbeiten „Schattenopfer“, „Der Schlüsselmeister“ und „Gläserner Garten“. Besonders gut gefällt mir „Treibgut“, das liegend präsentiert wird:

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Im Haupt-Raum gab es also viel zu schauen!

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Und zu fragen!

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Einige Arbeiten haben sich ein wenig „versteckt“ – in einem kleinen, eigenen Raum wie diesem – fast ein Separée – hat man Gelegenheit, ein Bild ganz aus der Nähe zu erfahren und sich intensiv darauf einzulassen. Hier meine Malerei „Das Rote Schloß“….

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…und sogar von außen sieht es spannend aus!

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Insgesamt eine sehr gelungene Zusammenstellung, wie ich finde – das junge museum überzeugt mich immer wieder durch die ungewöhnlichen Lösungen, die für das Zusammenspiel von Räumlichkeit und künstlerischer Arbeit gefunden werden. Ich bedanke mich jedenfalls sehr beim gesamten Team für das individuelle Konzept und wünsche mir bis zum 30.6.2016 viele interessierte Besucher! Zur Finissage lädt das junge museum zum MEET THE ARTIST – bei dieser Gelegenheit werde ich aus meinem Roman Nirgendland lesen, mit dem viele der gezeigten Arbeiten in Zusammenhang stehen.

Gastkünstlerin im Atelier Ute Schätzmüller – die Kunst-Spur 2014

Am vergangenen Wochenende war ich als Gastkünstlerin bei Ute Schätzmüller ins Offene Atelier eingeladen. Zwei Nachmittage vergingen mit vielen interessierten Besuchern und schönen Gesprächen wirklich wie im Flug! Hier einige Eindrücke:

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Blick durch die offene Ateliertür – mitten hinein in’s kreative Vorbereitungs-Chaos =)

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Bis alles seinen Platz gefunden hat, vergeht schon ein wenig Zeit…

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Aber gut‘ Ding will nun einmal Weile haben 😉

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Dafür gab es dann aber sogar auch noch flurauf….

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und flurab etwas zu Schauen!

Ein rundum gelungenes Atelier-Wochenende – sowas müsste man eigentlich viel öfter machen!

Beitrag im Tagungsband „Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik“

Im September 2012 habe ich an der 3. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung an der Universität Zürich teilgenommen. Mittlerweile ist der Tagungsband erschienen, unter dem gleichnamigen Titel „Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik“ – ein schöner Beitrag zur Fantastikforschung quer durch alle Medien, herausgegeben u.a. von Prof. Ingrid Tomkowiak im Lit Verlag.

Mein Beitrag findet sich dort auf Seite 157–170 unter dem Titel „Kuss, Erwachen, Chrysalis: Grenzen und Grenzüberschreitungen als Inszenierung des Phantastischen im Pen-and-Paper-Rollenspiel The World of Darkness.“ Der Abstrakt lautet:

„Grenzen und Grenzüberschreitungen sind ein Kernthema der Phantastischen Literatur. Beim Medium phantastisches Rollenspiel verhält es sich ganz ähnlich. Im phantastischen Rollenspiel-System The World of Darkness ermöglicht erst die Doppelung einer banalen Alltagswelt und einer verborgen existierenden magischen Welt die phantastische Begegnung: Die Konfrontation mit dem Übernatürlichen stellt das Präludium der eigentlichen Spielhandlung dar und thematisiert die Verwandlung des Spielercharakters vom gewöhnlichen Menschen in ein phantastisches Wesen, einen Magier, eine Fee oder einen Werwolf – das Erwachen eines magischen Erbes, von welchem der Träger bis zu seinem ‚Ausbruch‘ zumeist überhaupt nichts ahnte. Auch wenn er vielleicht schon immer ‚irgendwie anders‘ war als andere…

Diese Begegnung mit dem Phantastischen in ihm selbst stellt eine Erschütterung all dessen dar, was dem Betroffenen bis dahin bekannt und vertraut war – bis hinein ins eigene Ich. Sie hinterlässt daher oft tiefe Spuren und verursacht bisweilen großes Leid, von dem mancher sich nie mehr völlig erholt. Dieses Trauma der Verwandlung und seine Verarbeitung bleibt dann vielleicht ein dauerhaftes Motiv in der Erzählung. In jedem Fall eröffnet es aber den Spiel- und Handlungsraum. Auch nach dieser ersten großen Erschütterung bleiben die Grenzen zwischen der banalen und der phantastischen Welt dessen Leitmotiv – die Gratwanderung des Charakters zwischen menschlicher und übernatürlicher Gesellschaft.

Wer sich also für die Beziehung von Alltäglichem und Phantastischem in der World of Darkness interessiert, kann vielleicht etwas mit diesem Beitrag anfangen 🙂