LAURA FLÖTER – Eröffnung im jungen museum in Bottrop

Am 2. Juni um 18 Uhr hat meine Ausstellung LAURA FLÖTER in Bottrop eröffnet. Die Räumlichkeiten sind schon etwas Besonderes, so mitten im Kulturhof von Bottrop!

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Auch von innen macht die Ausstellung einen tollen Eindruck – die Auslage durfte ich mit allem bestücken, was ich so habe…

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„Künstlerisch“ begrüßt wird man gleich von meinen Plastiken „Was aus den toten Träumen wird“ und „Wo die bösen Träume wachsen“:

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Im Folgeraum dann eine ziemlich ungewöhnliche Händung meiner Bilder – ich wäre selbst nie darauf gekommen, aber es ist definitiv einmal etwas ganz Anderes! Hier meine Arbeiten „Schattenopfer“, „Der Schlüsselmeister“ und „Gläserner Garten“. Besonders gut gefällt mir „Treibgut“, das liegend präsentiert wird:

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Im Haupt-Raum gab es also viel zu schauen!

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Und zu fragen!

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Einige Arbeiten haben sich ein wenig „versteckt“ – in einem kleinen, eigenen Raum wie diesem – fast ein Separée – hat man Gelegenheit, ein Bild ganz aus der Nähe zu erfahren und sich intensiv darauf einzulassen. Hier meine Malerei „Das Rote Schloß“….

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…und sogar von außen sieht es spannend aus!

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Insgesamt eine sehr gelungene Zusammenstellung, wie ich finde – das junge museum überzeugt mich immer wieder durch die ungewöhnlichen Lösungen, die für das Zusammenspiel von Räumlichkeit und künstlerischer Arbeit gefunden werden. Ich bedanke mich jedenfalls sehr beim gesamten Team für das individuelle Konzept und wünsche mir bis zum 30.6.2016 viele interessierte Besucher! Zur Finissage lädt das junge museum zum MEET THE ARTIST – bei dieser Gelegenheit werde ich aus meinem Roman Nirgendland lesen, mit dem viele der gezeigten Arbeiten in Zusammenhang stehen.

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Kunst im MARLER STERN – ich darf dabei sein :)

Nicht zum ersten Mal verwandelt die Künstlergruppe KUNST IM STERN das Einkaufsparadies Marler Stern in diesem November wieder in ein Haus des Kunst-Erlebens. Auf drei Etagen finden sich Ladenlokale, die statt der üblichen alltäglichen kleinen und großen Wünsche etwas gänzlich Anderes anbieten: Kunsterleben!

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Die Eröffnung am 8.11.2013 fand in einem hochwertigen, aber zwanglosen Rahmen statt, mit einer pointierten Rede und interessanten künstlerischen Beiträgen von Improvisationstheater und Liedermachern. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt – ein rundum gelungener Abend!

GRENZERFAHRUNGEN ist das Leitthema der diesjährigen Auswahl, und das Ergebnis der Jurierung durch namhafte Kunstverständige ist eine überwältigend vielseitige Ausstellung, die mit ihren zahlreichen Exponaten wirklich alle Facetten dieses Begriffes auslotet und dies Paradigma zum Programm macht.

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Beiträge aus allen künstlerischen Sparten trafen im KUNSTSTERN aufeinander – Videoinstallationen…

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Malerei in allen Farben und Formen….die HÖLLENPFADE hingen in erlesener Gesellschaft 🙂

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Auch an Bildhauerei war einiges vertreten…die TOTEN TRÄUME vertrugen sich ebenfalls sehr gut mit ihren Nachbarn!

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Und auch ‚interaktive‘ Werke mit soziopolitischem Hintergrund bereicherten die Auswahl – insgesamt eine wirklich sehenswerte Zusammenstellung alter und neuer, etablierter und ganz junger künstlerischer Positionen aller Orientierungen – ein Erlebnis, das dem täglichen Konsumtrubel wirklich für ein paar Wochen die Schau stiehlt!

Weitere Informationen z.B. zu Anfahrt und Parken unter: www.kunststern.de

Ich freue mich wirklich sehr, in diesem Jahr mit meinen Arbeiten AUF HÖLLENPFADEN WACHSEN TRÄUME und WAS AUS DEN TOTEN TRÄUMEN WIRD Teil dieses Ausstellungs-Erlebnisses zu sein.

Noch bis Ende des Monats ist die Ausstellung im Kunststern Marl geöffnet. Ein hochwertiger Katalog zum kleinen Preis gibt zusätzlich eine Übersicht über die vertretenen Kunstschaffenden und stellt zudem die ‚Urheber‘ vor. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Künstlergruppe KUNSt IM STERN, ohne die es diese Ausstellung wohl in dieser Form nicht geben würde, und an die Kulturagentur Stamm & Beltz für das Schaffen des stimmungsvollen Rahmens zur Eröffnung!

Auftragsarbeiten: Kunst trifft Kunde oder Mord am künstlerischen Genius?!

Inzwischen bin ich mehrfach gefragt worden, was ich als Künstlerin von Auftragsarbeiten halte – und ich sage jedes Mal: Ich finde das eine tolle Arbeitsweise! Es hießt zwar oft, Auftragsarbeiten und künstlerische Arbeit passten nicht zusammen, das Werk sei ja dann nicht mehr ‚frei‘. Ich empfinde das ganz anders. Nicht nur, dass sich jede Künstlerin und jeder Künstler, der Aufträge nach der Vorstellung eines Kunden entgegennimmt, historisch gesehen in der erlesensten Gesellschaft befindet. Das Arbeiten für eine bestimmte Person kann sicherlich auch sehr spannend und anregend sein und die ganz ‚eigene‘ Arbeit sehr bereichern – abgesehen davon, dass man danach ein Werk in Händen hält, das seinen Liebhaber schon gefunden hat 🙂 Eine Auftragsarbeit eröffnet doch die Möglichkeit, ein Bild zu malen, das 100% zu seinem neuen Besitzer passt, und das ist doch dann etwas ganz Besonderes! Natürlich ist die Art der Zusammenarbeit zwischen Künstler und Auftraggeber abhängig von der Arbeitsweise des Künstlers – und auch von den Kundenwünschen, natürlich.

Da ich jetzt z.B. mit vielen Materialien arbeite, könnte der Kunde z.B. konkrete Angaben zu bestimmten Farben, Materialien oder Themen zu machen. So will eine Kundin vielleicht gern bestimmte Blüten auf dem Bild verarbeitet haben, wünscht sich eine eher lichte oder eine düstere Stimmung. Manche Kunden wünschen sich dazu Figuren, die zu sehen sein sollen oder eher abstrakte Arbeiten mit aufgelösten Formen, oder es existiert schon eine Vorstellung, ob der Trägergrund Büttenpapier und die Arbeit eher Collage oder Leinwand und Acrylmalerei sein soll, oder, oder, oder…

Weitere Variationsmöglichkeiten gäbe es dann bei den Keilrahmen – soll die Arbeit einfach funktional mit Nägeln befestigt sein, so dass der Rahmen das Bild hält, oder soll er aufwändig und wie als Schmuck mit Nägeln ‚gespickt‘ werden? Oder soll die Arbeit einfach ‚lose‘ bleiben und als Leinwandfetzen zu Hause an die Wand? Manchen gefällt gerade das!

Um sicherzustellen, dass die Arbeit entsprechend der Vorstellungen des Kunden ‚gedeiht‘, könnte man während der Entstehung immer wieder Fotos zuschicken, wenn die Grundierung aufgetragen, ein Grundfarbton angeschlagen und das nach Absprache aufgebrachte Material trocken ist. Dann können noch einmal Überlegungen angestellt und Veränderungen in einem gewissen Rahmen vorgenommen werden, denn zu diesem Zeitpunkt ist noch vieles ‚drin‘ – z.B. kann das Farbschema noch einmal verändert oder zusätzliches Material aufgebracht werden, um die ‚Ausgewogenheit‘ des Bildes zu verändern. Ein weiteres Foto wäre dann vielleicht kurz vor Abschluss sinnvoll – dann sind noch einmal kleinere Variierungen möglich.

Bei alldem bliebe aber natürlich zu berücksichtigen, wie der Künstler arbeitet. Ich z.B. arbeite nun vor allem mit Zufallstechniken – ich könnte also keine hundertprozentige Voraussage machen, wie das fertige Bild schließlich aussehen wird. Solche kreativen Arbeiten lassen sich ja bekanntlich nur bis zu einem gewissen Grad ‚beeinflussen‘. Bei allen Absprachen bliebe also auch noch ausreichend Spielraum für Überraschungen – sonst wär’s ja auch zu langweilig 😉

Denkbar wäre dann natürlich auch, dass der Kunde zusätzlich einen bestimmten preislichen Rahmen vorgibt. Darauf könnte man Angaben machen, wie groß und aufwändig das Bild voraussichtlich wird – ich persönlich würde dabei lieber an der Größe sparen als am Material, aber auch das wäre ja letztlich Kundenentscheidung.

In jedem Fall würde ich bei Auftragsarbeiten zumindest eine geringfügige Absprache für sehr sinnvoll halten. Auf Seiten des Künstlers würde dazu das Entwerfen eines Konzepts oder ein paar gestalterischer Vorschlägen auf der Basis der Kundenwünsche sowie ein ‚Kostenvoranschlag‘ zählen – denn letztlich ist das Bild ja für den Kunden, und er soll damit glücklich sein. Er muss sich das Bild ja eine Weile anschauen 😀

Auf diese Weise käme dann der Kunde zu einem Bild, das wirklich sehr persönlich ist, und der Künstler hätte noch immer genügend Spielraum, seine künstlerische Freiheit auszuschöpfen – oder?

Künstler und Kundenwunsch – könnten sie auf diese Weise zusammenfinden? Oder ist die Auftragsarbeit immer auch der Tod der künstlerischen Freiheit 😉

Eintrag im online-Reiseführer Düsseldorf von expedia.de

Jetzt ist es offiziell: Ich bin eine Düsseldorfer Sehenswürdigkeit 😀 Vor einiger Zeit meldete sich das Düsseldorf-team der online-Reiseplattform expedia.de bei mir und fragte, ob ich Interesse an einem Eintrag in den online-Reiseführer zur Stadt Düsseldorf hätte. Hatte ich! Und seit gestern ist er online:

http://www.expedia.de/vc/reisefuehrer/laura-floeter-duesseldorf

Ich finde, es macht sich gar nicht schlecht….Die Fotos sind sehr schön auf der Webseite platziert, und der Text ist ebenfalls sehr gelungen! Danke schön!