Ausstellung und Lesung im Café LIVRES

Der 29.06.16 war zugleich Finissage der Ausstellung meiner Arbeit „Mai 2016 (hexenträume)“ und Lesung aus dem Roman DER ENGELSEHER, aus dem das Bild entstanden ist – im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich habe das Buchobjekt aus einem alten Exemplar dieses Romans angefertigt! So las ich an diesem Abend natürlich auch die zentrale Passage, die mich bei der Arbeit an „Mai 2016“ begleitet hat.

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Ich wurde sehr nett empfangen und durfte stilecht vor der tollen „Bücherkisten-Wand“ lesen – und auch mein Bild hat sich an seinem Platz dort sehr schön ausgenommen!

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Gastkünstlerin im Atelier Ute Schätzmüller – die Kunst-Spur 2014

Am vergangenen Wochenende war ich als Gastkünstlerin bei Ute Schätzmüller ins Offene Atelier eingeladen. Zwei Nachmittage vergingen mit vielen interessierten Besuchern und schönen Gesprächen wirklich wie im Flug! Hier einige Eindrücke:

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Blick durch die offene Ateliertür – mitten hinein in’s kreative Vorbereitungs-Chaos =)

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Bis alles seinen Platz gefunden hat, vergeht schon ein wenig Zeit…

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Aber gut‘ Ding will nun einmal Weile haben 😉

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Dafür gab es dann aber sogar auch noch flurauf….

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und flurab etwas zu Schauen!

Ein rundum gelungenes Atelier-Wochenende – sowas müsste man eigentlich viel öfter machen!

‚Spiegel-Bilder‘ im Kulturfenster Essen

„Wie oft bist du die Irrlichtfährte schon gegangen, Lîskith,“ fragte Líl-Laë kaum hörbar.
„Oft.“
„Und hast du das Spiegeltor gesehen?“
„Ja. Viele Male.“
„Aber du bist zurückgekommen.“
Er schaute sie an, reglos, aber sie meinte trotzdem, die Spiegelsplitter bewegten sich in seinem linken Auge.
„Ich bin der einzige, der kommen und gehen kann, wie es ihm beliebt.“

aus Laura Flöter: Nirgendland. Fabylon 2013

Meine Bilder stehen oft in einer engen Verbindung mit meinen Texten. Schreiben ist für mich wie Bilder malen, nur mit Worten – und Malen ist wie Geschichten schrieben, nur mit Farben. So vervollständigen sich bei mir das Malen und das Schreiben gegenseitig. Kaum einmal steht ein Text außerhalb von Bildern, ein Bild außerhalb eines Textes. Ich kann mir nicht vorstellen, auf eine andre Art zu arbeiten.
So kommt es zu engen Verflechtungen. Ein Motiv, das meine Geschichten und meine Bilder durchzieht, ist Glas – in meinen Malereien erscheint es als Material, als Folie, Murmeln oder Spiegelscherben. In meinen Geschichten ist Glas, Spiegel insbesondere, oft Medium zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.
Der Spiegel, der einfach wiedergibt oder unendlich vervielfacht, hat für mich vor allem die Bedeutung von Doppelgängertum, Offenbarung und Selbst-/Erkenntnis – Aspekte des Motivs, die in einem Verhältnis des (unauflösbaren?) Widerspruchs stehen.
Viele meiner Arbeiten führen dann auch Titel, die darauf verweisen – der Spiegel (das Spiegel?) als rätselhaftes Gegenüber. So verweist er auch auf den Bereich des Magisch-Phantastischen und Surrealen, das mein wichtigster künstlerischer Bezugspunkt ist. Meinen Arbeiten haftet so oft etwas düster Märchenhaftes an, das den Betrachter einlädt, ihn auf diese ‚Spiegelfahrten‘ mitzunehmen.

Meine Ausstellung auf der Webseite des Kulturfensters:
http://www.essen.de/de/Kultur_und_Bildung/Institutionen_1/Kulturbuero_1/Kulturfenster_1/kulturfenster_03_04__06_04_2013.html

Die Ausstellung ‚Spiegel-Bilder‘ durfte ich im Rahmen des KULTURFENSTERS in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Essen realisieren, worüber ich mich sehr freue. Da das Kulturfenster mit meiner Ausstellung erstmalig im Generationen-Kult-Haus in der Essener Fußgängerzone stattfindet und nicht mehr, wie in den zehn Jahren zuvor, in der Mayerschen Buchhandlung am Marktplatz, gab es anlässlich der Eröffnung eine kleine Pressekonferenz. Den Artikel des LOKALKOMPASS‘ findet ihr unter:
http://www.lokalkompass.de/essen-steele/kultur/nordcity-kulturfenster-jetzt-im-geku-haus-d277039.html

Und LOKALFIEBER-TV hat sogar einen kleinen YouTube-Spot gedreht:

Wer also Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, sich das neue und jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Kultur’fenster‘ anzuschauen!
Als ersten Eindruck hier ein paar Fotos vorab.

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Das Kultur’fenster‘ ist jetzt mehr ein Kultur’schau-fenster‘ und macht seinem Namen alle Ehre…

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