Vernissage von GOBANG am 6.5. in Köln

Mit einiger Zeit Verspätung heute endlich der Rückblick auf die Vernissage von GOBANG am 6.5. im Kulturcafé Lichtung in Köln.

Der Aufbau um 15 Uhr hat Spaß gemacht, meine MitkünstlerInnen waren wirklich nette Leute, und insbesondere mit Peter Fischenich bin ich ins Gespräch gekommen – das Hauptthema natürlich: das „spießige Kunst-Establishment“ und die ökonomischen Mechanismen, durch die auf dem offiziellen Markt „Kunst“ definiert wird. Interessant war, dass Peter und ich, obgleich er der Generation „über mir“ angehört, in die gleiche Richtung schrieen – Kunst wird nicht geschaffen, Kunst wird konstruiert. Und der Konsens war klar: Da muss sich was tun, und zwar bald und mit einem Knall 🙂

Die Vernissage selbst war erstaunlich gut besucht; ich hatte wieder die Gelegenheit, mit einigen Besuchern über meine Bilder zu sprechen und vielleicht den ein oder anderen zu interessieren. Für mich stand aber, wie immer, im Vordergrund, andere Leute zu treffen, die Kunst machen, und zwar nicht, weil sie Geld dafür bekommen, sondern, weil sie es WOLLEN. Das macht den kleinen, aber feinen Unterschied!

Die Betreiber des Kulturcafés sorgten mit einem angenehm ungezwungenen Rahmen für eine schöne Atmosphäre, und im Anschluss an die Vernissage gab es um 21 h ein Live-Konzert – ein weiterer Grund für weitere Leute, an diesem Abend auf der „Lichtung“ vorbeizuschauen. Insgesamt also: sehr gelungen – und hoffentlich bald mal wieder 🙂

 

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