Gruppenausstellung im Kulturcafé LICHTUNG, Köln

Angefangen hat alles mit einer Einladung zu den nächsten beiden Gigs von BANTABA X (www.bantabax.de) angefangen – Rainer Ott ist nämlich mein ehemaliger Englischlehrer, und als ich ihn zur Vernissage von TRAUMWANDLER einlud, erfuhr ich, dass er in einer Band spielt – die Musik von BANTABA X vermischt verschiedenste Stileinflüsse zu einer ganz eigenen musikalischen Position, inspiriert von afrikanischen und lateinamerikanischen Weisen.

So jedenfalls wurde ich auf eine Kölner Location aufmerksam, in der die Band im März spielt – das Kulturcafé Lichtung am Chlodwigsplatz. Da dort anscheinend auch Ausstellungen auf dem Programm standen, schrieb ich einfach mal hin, allerdings ohne große Hoffnung – prompt erhielt ich eine Einladung vorbeizukommen, und schon am nächsten Tag stand ich mit Bildern unterm Arm dort vor der Tür. Die Location ist spitze, ziemlich großzügig (großer Caféraum im Parterre, umgebauter Wein- zu Partykeller im Untergeschoss), liebevoll mit Fundstücken im Nostalgie-Stil eingerichtet. Sehr individuell und alternativ, völlig ohne den Dünkel des Kunst-Establishments, machen die Betreiber dort einfach „ihr Ding.“

Ich bin jedenfalls ganz spontan in die nächste Gruppenausstellung eingeplant – Vernissage soll am 6.5. sein, Updates hier und auf der HP, wo es auch wieder eine Einladung zum Herunterladen geben wird. Anfang April ist der nächste Planungstermin, da werden Bilder ausgewählt und die Hängung mit den andren Teilnehmern abgesprochen. Ich bin gespannt und freu mich sehr!

Für alle Interessierten hier der Link:

http://www.lichtung.ws/index.html

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DER ENGELSEHER – unverhofft kommt oft

Unverhofft kommt oft, heißt es ja so schön – und beim Schreiben ist das sogar noch öfter so. Ich kenne niemanden, der im Vorhinein schon weiß, wie sich eine Geschichte genau entwickelt, alle Irrungen, Wirrungen, Wendungen und Kräuselungen kennt, ich am alllerwenigsten. Wahrscheinlich käme es mir auch seltsam vor, eine Story im Vorhinein auszuarbeiten und dann einfach runterzuschreiben – ein bißchen starr, ein bißchen tot irgendwie.

Jedenfalls hat sich beim ENGELSEHER wieder einmal genau das gezeigt – man weiß nie, was kommt. Jetzt ist plötzlich ein Nebenbuhler aufgetaucht, der Ezariel seinen Joásh streitig macht – ein Nephilim wie Joásh selbst mit faszinierendem Charakter – und längst nicht so schwierig wie der Engel Ezariel, der ein mutwilliges Temperament hat und kein einfacher Zeitgenosse ist, erst recht nicht für jemanden, der ihn gern lieben möchte.

Mal sehen, wie Ezariel damit umgeht – ich fürchte, er wird es nicht gut aufnehmen, denn Konflikte produktiv zu lösen ist nun einfach nicht seine Art. Wird spannend, besonders für mich…eigentlich passt mir dieser Nebenbuhler gar nicht in den Kram…und sofort werde ich mich auch nicht mit ihm befassen können, denn eigentlich muss ich jetzt noch ein letztes Mal für Klausuren lernen, um mein Drittfach Philosophie endlich mit Staatsexamen abschließen zu können.

Lästige Pflicht – ich hoffe aber, parallel schon einmal mit der Überarbeitung des Manuskripts beginnen zu können, zu glätten, zusammenzuführen, lose Fäden zu verknüpfen…Wenn man so richtig „ackern“ muss, werden solche ungeliebten müssen-halt-Seins plötzlich zur Lieblingsbeschäftigung – insofern sind die Klausuren vielleicht doch zu etwas gut 😉