31. Wetzlarer Tage der Phantastik – und: Musengunst!

Von letztem Donnerstag bis gestern war ich auf den Phantastiktagen in Wetzlar – meine erste Tagung!!! Vier sehr anregende – und auch spaßige! – Tage in einem Kleinod von altem Städtchen – zumindest, was die Altstadt betrifft. Kleine Treppchen und wundervoll hergerichtete Fachwerkhäuser – so hat der Phantastik-Freund das gern!

Die Tagung selbst fand in der Phantastischen Bibliothek statt. Das Programm war reichhaltig: Es gab sehr ANregende (und auch einen sehr AUFregenden) Vorträge, aber alle hörenswert! Ein musikalischer Rahmen in der Tradition von Tolkiens – und selbstgemachtem – Liedergut, zwischendurch viel Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit Wissenschaftlern, Künstlern und Autoren oder einfach Phantastik-Freunden…alles war dabei. Eine gelungene Mischung! Insbesondere die Autorengespräche – sogar 2 Programmpunkte auf der Tagungsagenda – haben mich sehr interessiert. Und dabei ist mir aufgegangen, dass ich mich wirklich glücklich schätzen kann….

Denn vor allem die Damen am Sonntagmorgen besprachen die Schwierigkeit, „einsam“ zu schreiben – also niemanden zu haben, mit dem man sich über die eigene Arbeit austauschen kann, die Entwicklung von Handlung, Figuren und Hintergründen, Gegenlesen oder einfach nur mal motivieren, unterstützen oder trösten, wenn es gerade hakt 🙂 In dieser traurigen Position bin ich nicht – und weiß auch, was ich daran habe! Ich habe zum einen eine Rollenspielrunde, aus deren Geschichtenfundus ich wirklich reich schöpfen kann – ich habe auch eine allerbeste tollste Freundin, die meine Geschichten fast noch besser kennt als ich. Und nicht müde wird, zu lesen, zuzuhören, rumzumeckern, und alles zu tun, was eine echte Muse eben so tut. Außer: Nicht da sein, wenn man sie am meisten braucht 🙂

In diesem Sinne: Vielen Dank an die Phantastische Bibliothek für eine phantastische Tagung. Und vielen Dank an meine haupt- und nebenamtlichen Musen – in alphabetischer Reihenfolge: Christian, Nina, Roland – und MELLIE!!!!

(keine Nachnamen. Am Ende kommen die noch auf die Idee und verlangen Tantiemen….oder gar ein Honorar!!!)

P.S. Anbei noch den Link zur Tagung:

http://www.phantastik.eu/

Ein letztes Mal: Hand anlegen an den ENGELSEHER

Es ist September – und das heißt für mich: ein letztes Mal den ENGELSEHER überarbeiten. Bisher übersehene Doppelungen entfernen, noch einmal straffen, überzählige Leerzeichen entfernen, ggf. noch genauere Formulierungen finden – es sind letztlich nur mehr kosmetische Arbeiten, die erledigt werden müssen, in meiner „Bugs-Liste“ (wo ich alles notiere, das mir zwischendurch einfällt und geändert werden muss) hat sich kaum noch etwas angesammelt – glücklicherweise. Bei NEVERLÔR sieht das ganz anders aus ö.Ö

Ende des Monats geht der ENGEL nun ins Lektorat – „Endlich!“ und „Was, jetzt schon?!“. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie er aufgenommen wird! Ich bin im Großen und Ganzen recht zufrieden – die Geschichte ist unglaublich gereift, das glaubt man selber nicht, wenn man die erste Zeile tippt. Ein bißchen Zeit bleibt zwischendurch natürlich auch für NEVERLÔR – geplant ist das Erscheinen für Anfang 2012. Auch dieser Text, soviel kann ich jetzt schon sagen, hat durch die Ruhezeit enorm gewonnen. Ich hoffe, dem beim Überarbeiten gerecht werden zu können….

Mit der Dissertation geht’s auch voran soweit, wenn auch unterbrochen durch ein Familien-Wochenende in Paris und den aufregenden Umzug meiner Vierbeinerin Lissy, einer Friesenstute, in einen neuen Reitstall. Am kommenden Donnerstag dann geht es nach Wetzlar, auf die „31. Phantastik-Tage“ – ich freue mich schon unglaublich drauf! Lesungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen, und alles rund um das „Fabelhafte“ – das ist dann wohl Paradies 🙂