THE HOUR OF THE RANT – Artikel bei Teilzeithelden.de!

Im Mai habe ich zum ersten Mal den Workshop THE HOUR OF THE RANT auf einer Con angeboten – nämlich auf der RPC in Köln.
Dirk Walbrühl von Teilzeithelden.de hat sowohl meinem Workshop als auch dem Thema an sich – sich ausschimpfen auf publikumswirksame Weise – mit einem tollen Artikel Aufmerksamkeit geschenkt! Danke schön! Der Artikel ist auf Teilzeithelden.de zu lesen.

Am kommenden Samstag biete ich den Workshop  zum zweiten Mal an – weil ich überwiegend positive Rückmeldungen von (noch) „nur“-Zuschauern erhalten habe, die sich gut unterhalten fühlten. Aber vor allem, weil ich an den RANT „glaube“! Deshalb heißt es anlässlich des 25. Geburtstags der FeenCon auch in diesem Jahr wieder:

„Im NORDIC LARP schon lange Kult – jetzt endlich auch in Deutschland! „The Hour of the Rant“ ist ein Mitmach-Workshop, eine Mischung aus Poetry Slam und Publikumsbeschimpfung, bei der man endlich einmal darf, was am Spieltisch undenkbar ist (jedenfalls, wenn der Hausfrieden gewahrt werden soll), nämlich „ranten“: Loswerden, was Euch beim Spielen schon immer so richtig genervt hat, ohne, dass Euch jemand unterbrechen darf – dramatische Attitüden von Quoten-Elfen, zwanghaftes Punkteoptimieren, uninspirierte Spielleiter … Themen gibt es wohl genug. Das Konzept ist hier und heute also: Einfach mal GEPFLEGT AUSRASTEN – aber: ist das Programm Stil! Es darf alles sein – politisch unkorrekt, unfair und polemisch, aber es kommt auch auf die rhetorische Finesse an. Deshalb meldet Euch rechtzeitig an und bereitet Euren RANT gut vor. Nehmt Euch Karteikärtchen mit auf die Bühne, und dann heizt das Publikum auf, bringt sie zum Lachen, beeindruckt mit Eurer schieren Wortgewalt! BIS(S) EINER WEINT!!!“

Ich freue mich auf einen schöne Stunde „gepflegter Konversation“ 🙂 Das Programm ist anlässlich des „Jubelläums“ in diesem Jahr besonders reichhaltig – und einen ausführlichen Blick wert!

Abschlusspräsentation der Seminararbeiten aus „ästhetische Gestaltung“

Am letzten Donnerstag präsentierten die Studierenden des Seminars „ästhetische Gestaltung in Theorie und Praxis“ ihre Abschlussarbeiten im LAKUM, dem Katholischen Hochschulzentrum der Hochschule Niederrhein am Campus Mönchengladbach. Ab 10:30 bauten wir gemeinsam auf – was bei einigen Arbeiten wirklich gar nicht so einfach war, obwohl wir uns schon in der Woche vorher Konzepte zur Präsentation überlegt hatten. Schließlich starteten wir mit kleiner zeitlicher Verzögerung – auf jeder Etage waren Arbeiten ausgestellt. DSCF2799 Kopie Wir bewegen uns also langsam vom Keller in den ersten Stock, und jede/r erläuterte an ihrem bzw. seinem ästhetischen Projekt die gestalterische Zielsetzung, den Arbeitsverlauf und die Materialauswahl. Die Ergebnisse können sich wirklich mehr als sehen lassen! Bild

Im Keller: eine Arbeit zum Video-Mapping. Die Arbeiten sind sehr vielfältig – quasi jedes Medium ist vertreten! Bild….kommt bei offener Kellertür sogar fast noch besser – in den Raum hineinprojiziert! BildIm Kellerkabuff: Eine Arbeit frei nach Caspar David Friedrich – Spraytechnik mit Schablonen! BildEine 3D-Collage aus persönlichen Gegenständen… Bildein Puppenkopf im Ballon – garniert mit Seifenblasen! Eigentlich ist dies fast eine ‚raumzeitliche Installation‘ – denn sobald der Ballon erschlafft, soll seine Haut von dem Stroh durchstoßen werden, das mit darin eingeschlossen ist! BildDie „Perle“ – von außen perlmuttgolden glänzend, glatt und schön – im Innern ein klebriges Gespinst aus Staubflocken und Flusen! BildEine großformatige Stoff-Collage in Anlehnung an die Ästhetik des Barock! BildEine Installation aus Playmobil und Draht – die Darstellung einer ‚Chaos-Dimension!

DSCF2753 KopieEine herrlich absurde Erzählung erläutert uns die Hintergründe des dramatischen Geschehens, von dem wir hier Zeuge werden!Bild„Johanna Magdalena und Gustav“ – eine morbide Technik-Mensch-Chimäre, die sich mit der zunehmenden Verschmelzung von Mensch und Virtualität auseinandersetzt. BildDer ‚Verursacher‘ dieser faszinierenden ‚Kreatur‘ erläutert den Entstehensprozess und die verwendeten Materialien…. BildDie White Box – eine Klangraum-Installation aus ‚Geräusche-Abfall‘ und soziologischen Texten zum Thema Identität! BildDer Betrachter taucht von unten in die Box ‚hinauf‘ – und sieht sich aus unangenehmer Nähe mit dem Gesicht der Anonymität höchstselbst konfrontiert 🙂 BildDas „Pony“ – diese Arbeit zum Thema „Kitsch“ bearbeitet die klischeehaften Kleinmädchenträume in Rosarot, Gold und Glitzer! DSCF2855 KopieIm ersten Stock wartete dann sogar eine „Kino-Vorstellung“ auf uns – der Kurzfilm ALICE IN NOWHERE, den zwei Studentinnen gedreht haben, inklusive selbst geschriebener Vertonung! Toller Bonus: Sie haben den Film bei YouTube eingestellt! DSCF2874 KopieDas „Kino“ war aufwändig mit den Film-Requisiten hergerichtet. DSCF2891 KopieDer „März-Hase“, wie man ihn wohl selten gesehen hat… BildDiese extrem aufwändige Arbeit stieß auf großen Beifall – und warf jede Menge Fragen auf!

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Noch einmal das Thema der Stoff-Collage – diesmal mit Spinnennetz! Und zu guter Letzt noch das „Barbie-Massaker“ – eine Arbeit zum Thema Schönheits-Wahnsinn! IMG_3878 KopieVerstümmelte, gepeinigte Barbies – schöne Frauen?! IMG_3880 Kopie

Schön-sein-wollen als (Selbst)Verstümmelung….

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Die einzelnen Figuren erinnern zum Teil schon fast an anatomische Experimente im Sinne surrealistischer Wahrnehmung. Und nun ist das Seminar auch schon wieder vorbei – schade, trotz der großartigen Ergebnisse! Mit so kreativen und engagierten Leuten ist die Arbeit ja mehr Vergnügen 😉 Danke Euch für die spannende Zeit und alles Gute! Glücklicherweise sieht man sich ja meistens zweimal im Leben 😉 Und bis dahin – nicht vergessen:

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Wenn man sich hin und wieder daran erinnert, macht das vieles einfacher 😉

Als Autorin an der Justus-Liebig-Uni Gießen…

Das literarische Frühstück an der Uni Gießen war eine rundum gelungene Veranstaltung – hier einige Eindrücke:

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Im Hintergrund links Dr. Sonja Klimek, die Co-Dozentin aus Fribourg, rechts Laura Muth, innerhalb deren Seminarprogramm die Veranstaltung stattgefunden hat. Im Vordergrund links die andere Gast-Autorin Diana Menschig, die aus ihrem Roman HÜTER DER WORTE lesen wird – und rechts ich selbst 🙂

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Ich lese aus NIRGENDLAND – und zwar die Stelle, an der Líl-Laé (die Protagonistin) Lîskith den Zauberer wiederfindet (den einen der beiden Protagonisten) – und zwar im Halbmond, einer Spielhölle. Sie ist nicht sehr glücklich darüber – und ihre Begegnung mit Pasch, dem das Spielhaus gehört, gefällt ihr auch nicht: Denn Pasch ist der König der lokalen ‚Unterwelt‘, und anscheinend hat er Lîskith irgendwie in der Hand…

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Laura Muth (oben links) führt die Seminargruppe nach jeder Lesung durch ein Gespräch mit der Autorin. Sie stellt Verbindungen zu vorangegangenen Seminarinhalten her oder geht auf Fragen ein, welche sich bei der Vorab-Lektüre der Texte bei den Studierenden ergeben haben. Dr. Sonja Klimek (hier leider nicht im Bild) unterstützt sie dabei, auch sie vertieft spezifische Aspekte und stellt immer wieder Bezüge zu übergeordneten Fragen der phantastischen Literatur sowie der Ausrichtung des Seminars her – Welten- und Raumkonzepte.

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Und zum Abschluss: Signierstunde! Die darf natürlich auch nicht fehlen 🙂

Der Tag war eine bereichernde Begegnung – voller anregendem Austausch und vielen interessanten Gesprächen rund um Fantasy, Phantastik, das Schreiben und natürlich auch das Leben überhaupt. Ich habe mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen, und hoffe, dass die andren Beteiligten genauso viel mitgenommen haben wie ich! Ich danke den Veranstaltern Laura Muth und Sonja Klimek für die tolle Idee und Umsetzung, Diana Menschig für ihren spannenden Lese-Beitrag und den Studenten für ihr Interesse an junger phantastischer Literatur! Besonderer Dank gilt natürlich auch Oliver Borgwardt vom Dorstener Stadtspiegel, der diese tollen Bilder gemacht und auch unten genannten Artikel verfasst hat!

Denn: Sogar die Lokalpresse hat die Aktion mit einem kleinen Artikel gewürdigt – nachzulesen hier.

Danke schön!

WELTEN AUS WORTEN – wissenschaftlicher Artikel zum phantastischen Rollenspiel erschienen

UPDATE: Mittlerweile ist der Tagungsband auch in Printversion erschienen, und zwar im Ch.A. Bachmann Verlag unter dem Titel „Weltentwürfe des Phantastischen“, herausgegeben von Laura Muth und Annette Simonis!

Seit einigen Tagen ist mein Artikel „Welten aus Worten. Zur Funktion und Bedeutung des Erzählens im phantastischen Rollenspielsystem The World of Darkness“ bei KOMPARATISTIK ONLINE – KOMPARATISTISCHE ONLINE-ZEITSCHRIFT im Internet verfügbar. Ich habe den Artikel für die 4. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung geschrieben, die 2013 in Gießen stattgefunden hat. Leider konnte ich zu diesem Termin nicht persönlich anwesend sein, aber Laura Muth war so nett, mich am Rednerpult zu vertreten! Ich freue mich sehr, dass mein Artikel es in diese Publikation geschafft hat. Der Artikel beschäftigt sich mit den imaginären Räumen des fantastischen Rollenspiels….Hier der Abstract:

Phantastische Spiel-Räume: Einführung
Das Gestalten fiktiver Welten ist ein Leitmotiv des Phantastischen. Mit dem ‘clash of realities’ als gattungsdefinitorischem Merkmal nimmt die spezifische Weise, in der diese Bereiche inszeniert werden, und deren qualitative Bestimmung einen bedeutenden Raum in der Theorie des Phantastischen ein.
Dieses zeigt sich darin zugleich auch als ein ästhetisches Paradigma, das nicht gattungs- oder gar mediengebunden ist, sondern seine spezifische Ausprägung in Abhängigkeit von dem Kontext erhält, innerhalb dessen es in Erscheinung tritt. Im Fall des phantastischen Rollenspiels wird das Überschreiten der Grenze zu diesen andren Welten zum Leitmotiv – als Raum, der nicht im Sinne z.B. einer ausgeschriebenen Text- oder Filmwelt fixiert ist, ermöglicht dieses Medium wie kein anderes die Entgrenzung der phantastischen Welt, die es in sich entwirft. Die dergestalt ‘grenzenlos’ werdende Phantastik, der grenzenlos werdende Phantasie-Raum bedingt einerseits ein schier unüberschaubares Ausmaß an Erscheinungsformen, andererseits aber auch die Problematik des Flüchtigen, Nicht-Fassbaren, das zwischen Spielwelt und physischer Realität changiert.
Im Folgenden soll es um die Bestimmung dieses spezifischen Phantasie-Raumes gehen. Mit Blick auf die strukturellen Bedingungen des Mediums Rollenspiel wie seines Themas, des Phantastischen, stellen sich im Wesentlichen zwei Fragen. Erstens: Auf welche Weise eröffnet das Medium Rollenspiel seinen Raum? Und zweitens: Um was für einen Raum handelt es sich dabei?“

Voraussichtlich im Herbst wird zudem ein Tagungsband erscheinen, in welchem zudem weitere Artikel aus dem Tagungsprogramm zu lesen sein werden.

Den kompletten Artikel könnt Ihr auf der Webseite von Komparatistik-Online abrufen!

Lesung aus NIRGENDLAND an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Am kommenden Sonntag, 25.05.14, bin ich mit meinem Roman NIRGENDLAND zum „Literarischen Frühstück“ an der JLU-Gießen eingeladen. Der Rahmen ist das literaturwissenschaftliche Seminar „Phantastische Welten – Raum- und Zeitkonzepte der neueren Phantastik“, in dem auch mein Roman einen Auftritt als Textgrundlage hat! Auftakt der Veranstaltung soll die Begegnung mit zwei Autorinnen der gelesenen Texte sein, von denen ich – neben Diana Menschig – eine sein werde. Ich freue mich sehr über das Interesse und bin gespannt darauf, mich mit ‚angehenden Phantastik-Profis‘ auszutauschen! Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und ist natürlich auch für externe Besucher geöffnet.

Für ganz Interessierte hier die Seminarbeschreibung, heruntergeladen aus dem Online-Vorlesungsverzeichnis der JLU:

„Phantastik und Fantasy sind wichtige Segmente des Sozialsystems Literatur, wie die nun schon seit einigen Jahren anhaltende Popularität einzelner Werle wie „Harry Potter“ oder „Twilight“, aber auch eine schier unüberschaubare Masse an Buchneuerscheinungen zu ähnlichen Themenkreisen zeigen. Dabei lassen sich viele interessante Beobachtungen zu Raum- und Zeitkonzepten in diesen Werken, deren Storyworlds von der Wirklichkeit abweichen, anstellen. Ziel des Seminars ist es, den Trend des „Phantastischen“ in seiner historischen und generischen Entwicklung im Laufe des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart des beginnenden 21. Jahrhunderts anhand der darin ausdifferenzierten Zeit- und Raumkonzepte aufzuarbeiten.

Von Zeitreisen und Zeitschleifen bis Zukunftsvisionen und Unsterblichkeitsphantasien lässt sich die Bedeutung von ungewöhnlichen Zeitvorstellungen in Werken der neueren Phantastik beobachten. Dasselbe gilt für Raumkonzepte, die vom nach Tolkien‘schem Vorbild gestalteten Reisethema – inkl. einer eigens für den Roman gezeichneten fiktionalen Karte – bis hin zur Fokussierung auf einzelne Raumaspekte wie Wüste, Schloss, Ruine, Höhle etc. reichen. Raum ist aber nicht nur als haptisch und begehbar zu definieren, sondern wird in der neueren Phantastik auch durch die prominente Nutzung der abstrakter zu fassenden Raumkonzeption z.B. durch Metalepsen, d.h. logikwidrige Durchbrechungen unterschiedlicher Erzählebenen, regelmäßig erweitert. Die Möglichkeiten phantastischer Räume und phantastischer Zeitgefüge sollen in diesem Seminar nicht zuletzt mit Hilfe Bachtins Konzept der „Raumzeit“ ausgelotet werden.“

Ein Karneval für Gespenster

Eine meiner neusten Arbeiten!

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Diese Arbeit ist wieder ziemlich klein, etwa 60 x 80 cm – aber dafür ist jede Menge darauf, und ich habe wirklich LANGE daran gearbeitet. Die aktuelle Geheimzutat, die auf diesem Bild zur Anwendung gekommen ist, nämlich: jede Menge Tinnef!

Inhaltlich steht das Bild lose im Zusammehang mit einer Szene aus NIRGENDLAND, nämlich, als Lil-Laé nach Gîldharath kommt, um dort das Jahresende hinter den sicheren Stadtmauern zu verbringen. Denn jeder weiß, dass diese sieben sternenlosen Nächte der Äußeren Finsternis gehören. Und mit ihr den Orakeln und Sterndeutern, den Handlesern, Hellsehern und all den großen und kleinen Schrecken, die sonst übers Jahr in den Schatten laueren, die die Menschen werfen. Dies waren Freie Nächte; in Freien Nächten ist alles möglich, und alles steht auf dem Spiel.

Und darum heißt die Arbeit auch (zumindest im Untertitel): Ein Karneval für Gespenster!

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Detail 1: Draht und rote Spitze.

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Detail 2: Häschen.

Das nächste Bild liegt schon grundiert im Atelier. Und natürlich wird es wieder eine spezielle Geheimzutat geben! Ich hoffe, dass alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle….

RPC 2014: NIRGENDLAND, DER ENGELSEHER und THE HOUR OF THE RANT

Es ist (fast) wieder soweit – die RPC 2014 öffnet am 10.05.14 ihre Türen in die kreative, phantastische und wundervoll-verrückte Welt des Rollenspiels. Ob digital, ob analog: Für jeden echten Spieler findet sich hier etwas!

Das Programm ist wie jedes Jahr reichhaltig und vielfältig – hier kann es komplett eingesehen und auch heruntergeladen werden.

Ich freue mich, auch dieses Jahr wieder mit zwei Programmpunkten vertreten zu sein, und zwar am Samstag um 13 und um 17 Uhr, jeweils im Lesecafé:

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Natürlich ist das eine wieder eine Lesung – bzw. eigentlich ZWEI Lesungen. Wie immer freue ich mich auf viele Zuhörer – und hinterher auf alle möglichen Fragen! Hier ein kleiner Einblick, was Euch in den jeweiligen Romanen erwartet:

 NIRGENDLAND

„Mhorín sagt: »Zieh eine Karte, Zauberer.« Ich kenne diese Karte. Ich weiß, wohin sie führt. Ich weiß, dass ich dort nichts verloren habe, und womöglich alles … Mhorín wirft den Kopf zurück, sie lacht, dann stößt sie mich über den Rand, und ich falle. Ich frage mich, ob es das wert sein wird, aber ich habe keine Wahl: Das Truglicht ist ansteckend. Ich will nicht, dass es meinen Sohn befällt.“

Nirgendland ist dystopische Fantasy: Nach dem Weltenbrand hoffen die Völker von Juras Lurth auf ein besseres Morgen. Doch der Dunkle Fremde hat ein schreckliches Erbe hinterlassen. Als der junge Jeónathar auszieht, seinen Namen zu suchen, erkennt er, dass er sich dem stellen muss. Denn er ist der Sohn des Zauberers, der dem Dunklen Fremden den Weg geebnet hat.

DER ENGELSEHER

„Der Engelseher“ spielt in Toch Eleth, einer dystopischen Stadt irgendwann in der Endzeit: Katastrophen haben weite Teile des Landes verheert; die menschliche Gesellschaft ist zur Farce verkommen; eine korrupte, totalitäre Kirche beherrscht die Massen durch den Terror der Inquisition. Das Augenmerk des Romans aber liegt auf der Geschichte des Protagonisten: Jeáshs hat versucht, sich umzubringen, und seitdem befindet er sich in einer psychiatrische Anstalt – denn angeblich kann er ‚Engel sehen‘. Als Malach, der eigentlich sein Schutzengel sein sollte, sich plötzlich gegen Jeásh wendet, muss der schwarze Engel Ezariel, welcher eigentlich Luzifer die Treue geschworen hatte, tun, wozu er nicht geschaffen ist: einen Sterblichen beschützen. Jeásh und Ezariel sind plötzlich aufeinander angewiesen – und die Reise, auf die sie sich begeben müssen, verändert alles und für immer.

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DAS wird ein Experiment – ich bin sehr gespannt, ob das funktioniert! Wenn Ihr Lust habt, mal so richtig etwas loszuwerden, dann meldet Euch an und legt los!

THE HOUR OF THE RANT

„Im NORDIC LARP schon lange Kult – jetzt endlich auch in Deutschland! „The Hour of the Rant“ ist ein Mitmach-Workshop, eine Mischung aus Poetry Slam und Publikumsbeschimpfung, bei der man endlich einmal darf, was am Spieltisch undenkbar ist (jedenfalls, wenn der Hausfrieden gewahrt werden soll), nämlich „ranten“: Loswerden, was Euch beim Spielen schon immer so richtig genervt hat, ohne, dass Euch jemand unterbrechen darf – dramatische Attitüden von Quoten-Elfen, zwanghaftes Punkteoptimieren, uninspirierte Spielleiter … Themen gibt es wohl genug. Das Konzept ist hier und heute also: Einfach mal GEPFLEGT AUSRASTEN – aber mit Stil! Es darf alles sein – politisch unkorrekt, unfair und polemisch, aber es kommt auch auf die rhetorische Finesse an. Deshalb meldet Euch rechtzeitig an und bereitet Euren RANT gut vor. Nehmt Euch Karteikärtchen mit auf die Bühne, und dann heizt das Publikum auf, bringt sie zum Lachen, beeindruckt mit Eurer schieren Wortgewalt! BIS(S) EINER WEINT!!!“

Wer sich vorab einen Eindruck verschaffen möchte – unter http://vimeo.com/23919990 lässt sich die HOUR OF THE RANT von KNUTEPUNKT 2011 verfolgen, dem jährlichen NORDIC LARP-Kongress. Im Übrigen auch mit Karsten Dombrowski, der u.a. den jährlichen MITTELPUNKT-Band im Verlag Zauberfeder herausgibt, ab Minute 14! Besonders lebhaft geht’s ab Minute 24 zu – so etwas würde ich mir am 10.05. wünschen!