DER ENGELSEHER bei den "Black Sweet Stories"

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung saß ich mit einigen befreundeten Literaturliebhabern zusammen, und wir diskutierten  – das Thema „Wie blutig darf’s denn sein? Gewalt in der Literatur.“ Als bekennende ‚Hardlinerin‘ bin ich ja immer dafür, die Dinge so zu schreiben, wie sie sind – natürlich in einer Sprache, die noch das Prädikat ‚literarisch‘ führen darf. Das muss schon sein – aber bis dahin geht alles *g*

Diana Menschig, die gerade ihr Debüt „Worthüter“ veröffentlicht hat, empfahl mir daraufhin den Podcast Black Sweet Stories, „ein Vorlesepodcast der düsteren Art – kosten-, aber nicht jugendfrei“ (blacksweetstories.com/ueber, 11.11.12, 16:56h). Das klang natürlich, als wär es was für mich 🙂 Ich besuchte also die Webseite, sah den aktuellen Beitrag „Polidori – Der Vampyr“ und wusste gleich: Hier bin ich richtig!

Ich schrieb Alexa an und schickte ihr eine Leseprobe des ENGELSEHERs mit – und jetzt, drei Wochen später, sind auch schon die Podcast-Lesung aus dem Roman und das Autorinneninterview mit mir online!

http://blacksweetstories.com/010-der-engelseher/

http://blacksweetstories.com/special-001-laura-floter-autoreninterview/

Die Zusammenarbeit war eine phantastische Erfahrung – Alexa ist enorm kreativ und sehr sehr sympathisch, und ich hoffe, es war nicht das letzte Mal, dass wir zusammen etwas gemacht haben! So schön ist nämlich noch nie aus meinem ENGEL gelesen worden…

Und wie ich vorhin erfuhr, finden die Sendungen offensichtlich Anklang – die „Hörsuppe“, eine Art Podcast-Rezensensions-Portal, kommen jedenfalls zu einem sehr schönen Urteil:

http://hoersuppe.de/2012/11/10/black-sweet-stories-gibts-auch-in-neu/

 

Für alle, die Podcasts mögen – reinhören! Es ist wirklich toll geworden!

Beitrag im Jahrbuch immersiver Medien

Der Artikel, den ich zusammen mit Florian Berger verfasst habe, ist inzwischen publiziert:

„Eintreten in imaginäre Räume. Der Avatar als Funktion der Immersion im phantastischen Rollenspiel.“ Er findet sich im Jahrbuch immersiver Medien 2012 des Fachbereichs immersiver Medien der Fachhochschule Kiel. Meine erste wissenschaftliche Publikation in einem Jahrbuch – ich freue mich natürlich sehr! Und so lautet der Abstract:

„Phantastisches Rollenspiel beschreibt ein Spektrum nicht-digitaler Spiele, die physische Partizipation mit bildlicher Imagination verbinden. Dabei sind Avatare als Stellvertreter der Spieler in der Spielwelt von zentraler Bedeutung. Sowohl in struktureller wie auch in inhaltlicher Hinsicht stellen sie eine Hauptfunktion von immersiven Erfahrungen dar, die im Fall des phantastischen Rollenspiels dem Eintauchen in eine quasi-literarische Fiktion vergleichbar sind. Die Immersion besteht im Überschreiten der physischen Realität hinein in einen imaginären, bildlich gestalteten Raum, mit dessen Inhalten der Spielende interagiert und an deren konkreter Ausgestaltung er partizipiert. Als ein ganz auf die Konstitution innerer immersiver Bildräume ausgerichtetes Medium sollte phantastisches Rollenspiel in zukünftigen Betrachtungen systematisch einbezogen werden.“

Wer Interesse hat – einfach einmal hineinschauen und weiterlesen 🙂