Ein zweites Bild zum Roman…

Meine neueste Arbeit, frisch fotografiert und gerade trocken:

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Dieses Bild habe ich für eine Freundin gemalt – es ist bloss 30 x 40 cm groß, für mich also fast Briefmarkengröße 🙂 Sie hat sich ein Bild zum Prolog von meinem Roman NIRGENDLAND gewünscht, und auch zu der Stelle in der Handlung, an welcher der Protagonist Jeónathar auf den Spuren seines Vaters an den Unterweltfluss gelangt und dort auf die ANATHEMA trifft, denen der Übergang ins Jenseits verwehrt ist, weil sie eine Schuld auf sich geladen haben. Diese versuchen sie dort am Fluss abzuwaschen. Als sie Jeó bemerken, ist dieser natürlich plötzlich wesentlich interessanter als ihr eigentliches Anliegen….^^

Im Hintergrund zu sehen ist das SPIEGELSCHLOSS, ein magischer Ort, der aus Lügen besteht, und links und rechts davon die Irrlilien, bösartige Blumen, die den Wanderer in die Irre locken und versuchen, ihm seine Seele wegzunehmen.

Abgesehen von dieser Geschichte besteht das Bild nur aus Acryl und verschiedenen Materialien 🙂

 

Endlich! Wieder!! MALEN!!!

Während des Referendariats bin ich nicht soviel dazu gekommen, zu malen, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber jetzt liegt das Examen schon eine Weile zurück – und die Ideen nicht mehr länger brach 🙂 Hier sind die ersten Ergebnisse.

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Dieses Bild habe ich nach einem Textauszug aus einem Roman einer befreundeten Schriftstellerin gemalt – deshalb habe ich den Text auch gleich mit verarbeitet 😉

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Eine großformatige Arbeit, die für einen modern eingerichteten Raum mit klaren Linien und zurückhaltender Farbigkeit gedacht ist. Eins meiner ersten Bilder, das völlig abstrakt ist und ganz ohne figürliche Elemente auskommt. Zudem auch das erste Hochformat! Hat Spaß gemacht, einmal nur mit der aufgelösten Form zu experimentieren…ich kann mir vorstellen, vielleicht ein wenig weiter in diese Richtung zu gehen.

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Bei diesem bin ich mir aber noch nicht ganz sicher – es ist schon sehr ‚landschaftlich‘ geraten, vielleicht arbeite ich doch in dieser Richtung weiter. Auf dem roten Zettel stehen übrigens ein paar Notizen, die ich mir für dieses Bild schon gemacht habe 🙂 Sieht ein bißchen aus wie der Abholzettel einer Wäscherei…ich halte oft zuerst ein paar Ideen schriftlich fest und pinne den Zettel dann ans Bild, damit er nicht verloren geht (und die Ideen auch nicht!).

Das sind die Bilder, an denen ich in den letzten Wochen gearbeitet habe – aber mein Atelier ist im Augenblick ohnehin wegen Überfüllung geschlossen, weil ich in den letzten anderthalb Jahren zwar wie wild Materialien zusammengesammelt, aber nichts davon ‚weggearbeitet‘ habe. Naja, zumindest wird mir in nächster Zeit malerisch gesehen wohl nicht langweilig 🙂