WELTEN AUS WORTEN – wissenschaftlicher Artikel zum phantastischen Rollenspiel erschienen

UPDATE: Mittlerweile ist der Tagungsband auch in Printversion erschienen, und zwar im Ch.A. Bachmann Verlag unter dem Titel „Weltentwürfe des Phantastischen“, herausgegeben von Laura Muth und Annette Simonis!

Seit einigen Tagen ist mein Artikel „Welten aus Worten. Zur Funktion und Bedeutung des Erzählens im phantastischen Rollenspielsystem The World of Darkness“ bei KOMPARATISTIK ONLINE – KOMPARATISTISCHE ONLINE-ZEITSCHRIFT im Internet verfügbar. Ich habe den Artikel für die 4. Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung geschrieben, die 2013 in Gießen stattgefunden hat. Leider konnte ich zu diesem Termin nicht persönlich anwesend sein, aber Laura Muth war so nett, mich am Rednerpult zu vertreten! Ich freue mich sehr, dass mein Artikel es in diese Publikation geschafft hat. Der Artikel beschäftigt sich mit den imaginären Räumen des fantastischen Rollenspiels….Hier der Abstract:

Phantastische Spiel-Räume: Einführung
Das Gestalten fiktiver Welten ist ein Leitmotiv des Phantastischen. Mit dem ‘clash of realities’ als gattungsdefinitorischem Merkmal nimmt die spezifische Weise, in der diese Bereiche inszeniert werden, und deren qualitative Bestimmung einen bedeutenden Raum in der Theorie des Phantastischen ein.
Dieses zeigt sich darin zugleich auch als ein ästhetisches Paradigma, das nicht gattungs- oder gar mediengebunden ist, sondern seine spezifische Ausprägung in Abhängigkeit von dem Kontext erhält, innerhalb dessen es in Erscheinung tritt. Im Fall des phantastischen Rollenspiels wird das Überschreiten der Grenze zu diesen andren Welten zum Leitmotiv – als Raum, der nicht im Sinne z.B. einer ausgeschriebenen Text- oder Filmwelt fixiert ist, ermöglicht dieses Medium wie kein anderes die Entgrenzung der phantastischen Welt, die es in sich entwirft. Die dergestalt ‘grenzenlos’ werdende Phantastik, der grenzenlos werdende Phantasie-Raum bedingt einerseits ein schier unüberschaubares Ausmaß an Erscheinungsformen, andererseits aber auch die Problematik des Flüchtigen, Nicht-Fassbaren, das zwischen Spielwelt und physischer Realität changiert.
Im Folgenden soll es um die Bestimmung dieses spezifischen Phantasie-Raumes gehen. Mit Blick auf die strukturellen Bedingungen des Mediums Rollenspiel wie seines Themas, des Phantastischen, stellen sich im Wesentlichen zwei Fragen. Erstens: Auf welche Weise eröffnet das Medium Rollenspiel seinen Raum? Und zweitens: Um was für einen Raum handelt es sich dabei?“

Voraussichtlich im Herbst wird zudem ein Tagungsband erscheinen, in welchem zudem weitere Artikel aus dem Tagungsprogramm zu lesen sein werden.

Den kompletten Artikel könnt Ihr auf der Webseite von Komparatistik-Online abrufen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s