Schreiben, um darüber zu malen….

Am Wochenende war nicht nur die NordCon und meine allererste Lesung, sondern noch ein zweites „erstes Mal“, das mir wirklich viel bedeutet: Ich habe einer Freundin ein Bild überbracht, das ich auf ihren Wunsch hin gemalt hatte.

Aber „Manchmal zählt der Traum nur einer Nacht mehr als sieben Tage Wachen“ ist nicht irgend ein Bild – Vorlage und Anregung war eine Passage aus einem Roman, an dem Anja im Augenblick arbeitet. In dem Auszug, zu dem sie sich das Bild gewünscht hatte, ging es um die Initiation eines Heranwachsenden in einem phantastischen Setting. Während einer Wache auf einem hohen hohen Felsen sollte ihm im Traum die Gottheit erscheinen, die von nun an als Schutzpatron über ihn wachen würde. Natürlich verläuft Gederons Nacht der Nächte völlig anders als erwartet – und auch anders als die von irgend jemandem vor ihm…

Weil der Traum in dieser Geschichte so eine große Bedeutung hat, entschied ich mich, ihn auch als Leitmotiv für mein Bild zu wählen – und das kam dabei heraus:

 

facebook wusste es natürlich wieder als allererstes 😉

Für mich wird dieses Bild immer etwas Besonderes sein – auch, wenn es jetzt in Hamburg hängt und ich es so schnell wohl leider nicht wiedersehen werde. Denn weil ich selbst schreibe, weiß ich genau, wie viel einem die eigenen Geschichten bedeuten. Und dass Anja mich gebeten hat, für sie und ihre Geschichte zu malen, ist einfach eine riesige Wertschätzung für mich als Künstlerin, die mich riesig freut! Den „Traum“ anzufertigen, war eine ganz besondere Erfahrung für mich.