DER ENGELSEHER geht ins Lektorat….

Vor ein paar Tagen war es soweit – ich habe die vorerst letzten Überarbeitungen an meinem Engel-Manuskript abgeschlossen und alles nebst einer recht umfangreichen Sammlung von Titelvorschlägen an die Herausgeberin Alisha Bionda geschickt. Damit ist die Hauptarbeit für mich erledigt; wie gehofft war die Überarbeitung des Skriptes sehr hilfreich – einige Unebenheiten wurden geglättet, und es haben sich noch einige hübsche Verknüpfungen ergeben. Mir ist wichtig, dass die meisten „losen Enden“ irgendwie zusammenfinden – das macht die ganze Story „runder.“ Natürlich gelingt es nie, alles zu Ende zu führen, was man in einer Geschichte beginnt – sie stellt ja nur einen „Ausschnitt“ aus dem Leben und Weltgeschehen der beteiligten Figuren dar. Und die Aussicht auf eine Fortsetzung muss man sich ja offenhalten 😉 ich persönlich lese am liebsten Mehrteiler, das gibt einfach die Möglichkeit, tief in eine Welt einzutauchen und Figuren, die man liebgewonnen hat (egal, ob sie auch wirklich lieb SIND) ein Stückweit zu begleiten.

Vorerst aber warte ich auf das Feedback der Herausgeberin – ich hoffe, dass sich nicht allzuviel ergibt, das geändert werden muss. In der Zwischenzeit habe ich die Möglichkeit, nochmal auf den Arbeitsprozess zurückzublicken und mich zu fragen – wie war’s eigentlich? Darauf kann ich mir dann nur selbst antworten – ich bin, muss ich sagen, doch insgesamt zufrieden. Die Arbeit an dem Skript hatte ja nur einige wenige Auflagen – es sollte sich um eine dark fantasy romance handeln, und ich denke, das ist auch draus geworden, wenn es auch noch deutlich mehr ist als eine Liebegeschichte. Ansonsten hatte ich alle Freiheiten, die ich wollte, und damit alle Möglickeit, Jeásh und Ezariel genau in den Kontext zu bringen, den ich wollte – eine düstere Welt mit Endzeitflair, die der Glaubenswahn beherrscht – für mich eine sehr reizvolle Kulisse! Ein einziges Problem hatte ich allerdings dann doch – nämlich die Zeichenbegrenzung, die mit 380.000 für mich schon sehr „eng“ waren; meine Phantasie ist dann doch gern etwas raumgreifend, und so ist es mir hier und da doch schwergefallen, alles, was ich mir ausgedacht hatte, darin unterzubringen.

Zwangsläufig sind also einige Aspekte für mein Empfinden zu kurz gekommen, und alles, was „rein“ musste, vom Platz her ins richtige Verhältnis zueinander zu setzen, hat mich schon einiges an Blut und Schweiß gekostet, aber das ist wohl immer so – vielleicht habe ich ja noch einmal die Möglichkeit, nach Toch Eleth zurückzukehren und Jeásh und Ezariel auf einer weiteren Reise zu begleiten – ich würde mich freuen! Vorerst aber muss der ENGELSEHER tun, was jeder früher oder später tun muss: Die Flügel ausbreiten und fliegen – und dann sicher ankommen; ich drück ihm die Daumen 🙂

5 Gedanken zu „DER ENGELSEHER geht ins Lektorat….

  1. Bitte sagen Sie mir den Titel, den Sie wählen, dass diese auf!Es ist so sehr gut, sehr wichtig. Ich kann nicht warten, um zu sehenvon Ihnen entfernt. Ich glaube wirklich, Sie wissen so bedeutsam, zuwissen, wie man die Menschen, um Ihnen zuzuhören könnte man sagen. Dieser Blog ist auch cool einen zu verpassen. Wunderbare Sache, wirklich. Bitte, bitte weiter so!

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