Die KingCon 2010 – so war’s

Wieder am Schreibtisch ist Gelegenheit für einen kleinen Rückblick auf die KingCon am vergangenen Wochenende, wo ich mit zwei Programmpunkten vertreten sein sollte. Allgemein war die KingCon dieses Jahr, man muß es leider sagen, wirklich schlecht besucht; die Veranstalter waren aber furchtbar nett und entschuldigten sich sogar mehrfach dafür – überhaupt nicht nötig, aber troztdem sehr zuvorkommend. Das Problem war zum einen eine Panne in der Werbung gewesen, zum andren auch der ungünstige Termin – WM und zwei Großcons an den benachbarten Wochenenden, da haben sich viele Besucher die KingCon eben gespart.

Ich kann aber trotzdem zufrieden sein. Der Vortrag war prima – ich hatte eine Handvoll tatsächlich interessierter Zuhörer, deshalb konnten wir es uns in einer Tischrunde gemütlich machen, und die Atmosphäre war gleich viel persönlicher. So konnte es zwischendurch und auch hinterher zum lebhaften Gespräch kommen, was mir sehr gefallen hat, und trotzdem kam ich mit meinem Vortrag bis zum Ende.

Die Lesung war leider nicht so gesegnet – da das Wetter am Sonntag super war, war auf der KingCon schon zur Mittagsstunde tote Hose, und wer noch da war, war das nur, weil er eine Spielrunde gefunden hatte. Für mich also nichts zu tun – dafür aber Gelegenheit, selbst mitzuspielen, und so packten Mellie und ich Stifte und Texte weg und unsre Helden aus, und los ging’s. Wenigstens etwas. Wir hatten nicht damit gerechnet, auch zum Spielen zu kommen, und gerade die Runden mit anderen Leuten sind das, was ich an Cons so spannend finde.

Die Orga lud uns zum Abschied auch gleich in die „Vier Winde“ ein – eine Szene-Kneipe, wo sich vom TradeCard-Gamer bis zum Larper alles trifft, was irgendwie mit Fantasy infiziert ist. Für Mellie gab es eine Einladung zum Zeichner-Stammtisch – an mich die zu einem Vortrag über aktuelle Entwicklungen in der fantasy-Literatur. Aber gern doch!

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